Mit Solarstrom Auto fahren
Ein Elektroauto mit eigenem Solarstrom zu laden ist besonders günstig, weil jede selbst genutzte Kilowattstunde Netzstrom ersetzt. So funktioniert's:
Die Voraussetzungen
1. Photovoltaik-Anlage: Je größer die Anlage, desto öfter reicht der Überschuss zum Laden
2. Wallbox: 11 kW ist üblich und muss vor Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden; Ladeeinrichtungen über 12 kVA (z. B. 22 kW) brauchen dessen vorherige Zustimmung (§ 19 NAV). Die Anmeldung übernehmen wir für Sie.
3. Optional: Stromspeicher – wobei ein Hausspeicher meist nur einen kleinen Teil einer Autobatterie füllen kann
Kosten im Vergleich
Beispielrechnung mit 20 kWh pro 100 km inklusive Ladeverlusten (die Verbräuche im ADAC Ecotest liegen je nach Modell etwa zwischen 16 und 31 kWh):
| Ladequelle | Kosten pro 100 km |
| --- | --- |
| Haushaltsstrom (31,2 ct/kWh) | ca. 6,20 € |
| Eigener Solarstrom (entgangene Einspeisevergütung 7,70 ct/kWh) | ca. 1,50 € |
| Öffentliche Ladesäule | je nach Anbieter und Tarif stark unterschiedlich, meist deutlich teurer als Haushaltsstrom |
*Strompreis: Durchschnitt Bestandskunden März 2026 laut Strom-Report (Verivox/Check24-Daten). Beim Solarstrom ist nur die entgangene Einspeisevergütung angesetzt (Teileinspeisung bis 10 kWp, Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026), nicht die Anschaffungskosten der Anlage.*
Intelligentes Laden
Moderne Wallboxen können überschüssigen Solarstrom erkennen und das Auto bevorzugt dann laden, wenn die Sonne scheint. So maximieren Sie den Eigenverbrauch.
Förderung
Das frühere KfW-Programm 442 „Solarstrom für Elektroautos“ ist eingestellt – neue Anträge sind nicht mehr möglich. Für die Finanzierung von PV-Anlage und Speicher bietet die KfW den Kredit „Erneuerbare Energien – Standard“ (270) an. Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Möglichkeiten.
Bereit für Ihre eigene Solaranlage?
Lassen Sie sich kostenlos beraten und erfahren Sie, wie viel Sie mit Photovoltaik sparen können.

