Photovoltaik im Winter: Mythen und Fakten
Viele denken, Solaranlagen produzieren im Winter kaum Strom. Die Realität ist differenzierter – und oft besser als erwartet.
Echte Ertragsdaten aus München
Hier die monatlichen Erträge einer typischen 10-kWp-Anlage in der Region München:
| Monat | Ertrag (kWh) | Anteil am Jahresertrag |
| ------- | -------------- | ------------------------ |
| Januar | 380 | 4% |
| Februar | 520 | 5% |
| März | 890 | 9% |
| November | 420 | 4% |
| Dezember | 310 | 3% |
| Winter gesamt | 2.520 | 25% |
Das bedeutet konkret
Selbst in den Wintermonaten produziert eine 10-kWp-Anlage:
- Durchschnittlich 14 kWh pro Tag (Dezember-Februar)
- Genug für Grundlast (Kühlschrank, Router, Standby)
- An sonnigen Wintertagen bis zu 40 kWh
Tipps für maximalen Winterertrag
1. Schnee entfernen: Nur bei sicherer Erreichbarkeit, meist taut er schnell selbst
2. Steilere Module: 35-40° Neigung ist im Winter vorteilhaft
3. Ost-West-Anlagen: Nutzen die flache Wintersonne besser aus
4. Speicher nutzen: Die wenigen Sonnenstunden optimal speichern
Der Stromspeicher macht den Unterschied
Im Winter ist der Speicher besonders wertvoll:
- Vormittags produzierter Strom wird abends genutzt
- Eigenverbrauchsquote bleibt bei 60-70%
- Weniger teurer Netzstrom nötig
Fazit
Der Winter ist kein Grund gegen eine Solaranlage. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt die Jahresproduktion – und die liegt in München bei stabilen 950-1.050 kWh pro kWp.
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